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Verletzlichkeit – ein Wort unserer Zeit
Kürzlich nahm ich an einer klinischen Studie teil, um herauszufinden, wie sich mein Medikament auf den Verlauf einer Covid-19-Infektion auswirken könnte. Zu Beginn musste ich eine Blutprobe abgeben, indem ich mir in den Finger stach und ein paar Tropfen in ein winziges Röhrchen gab. Nachdem ich die Anleitung gelesen und das Material bereitgelegt hatte, stach…
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Die Eiger-Nordwand mit 60 besteigen?
„Sie machen wohl Witze!“, sagte meine Freundin Jeannie zu meinem Plan, das Eiger über den Mittellegigrat zu besteigen. Oder vielleicht dachte sie, ich sei verrückt. Schließlich leide ich seit Jahrzehnten an schwerer Spondyloarthritis und mittelschwerer entzündlicher Darmerkrankung. Die Medikamente, die ich einnehme, haben jedoch einen enorm positiven Einfluss auf meine Lebensqualität und machen einen solch…
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Patientenführung im Gesundheitswesen?
„Wir können nicht ruhen, bis es in jeder Gesundheitsorganisation auf der ganzen Welt Patienten-CEOs gibt“ Michael Seres 1969–2020.
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Eine weitere Patientenreise: 2019 war ein gutes Jahr
Um die Geschichte aus meinem letzten Blog War 2019 wirklich so schlimm? fortzusetzen: Meine Ärzte rieten mir, die TNF-Blocker, die es mir in den letzten drei Jahren ermöglicht hatten, ein normales Leben zu führen, vor der Krebsoperation abzusetzen. Das ergab Sinn. Diese Medikamente wirken, indem sie das Immunsystem dämpfen. Ich konnte verstehen, dass mein Immunsystem…
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Ein neues F-Wort: FASTEN – Liebe oder Hass?
Nächste Woche ist Aschermittwoch; dann beginnt die christliche Fastenzeit, die sogenannte Passionszeit. Ich habe noch nie gefastet. Es schien mir immer eher unangenehm und schwierig. Bis jetzt konnte ich keinen Nutzen darin erkennen, und ich finde, mit dem Umgang mit AS habe ich ohnehin genug zu tun. Je mehr ich lese und Dinge ausprobiere, desto…
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Bin ich wirklich, was ich esse?
In den schlechten alten Zeiten, als das Leben nur aus Schmerz zu bestehen schien, tröstete ich mich und fand Momente des Friedens mit dem Gedanken: „Ich bin nicht mein Körper!“ Wenn ich mich auf einer Bewusstseinsebene sehen konnte, auf der meine Seele und nicht mein Körper das Sagen hatte, dann verlor der Schmerz seine Macht…
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Überlegungen zum Leben seit der Bergtour zum Monte Rosa. Der letzte Tag war so lang: Wir waren lange vor der Morgendämmerung aufgebrochen und kamen am frühen Abend an der Gornergratbahn an, um nach Hause zu fahren. Aber überraschenderweise war ich die ersten drei Tage nach der Tour noch immer wie im Rausch und voller Energie.…
